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SCHUSTER: Deutschland hilft Syriens Flüchtlingen in Zeiten größter Not

​BERLIN. Zu den neuen Flüchtlingszahlen aus Syrien erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der FDP-Bundestagsfraktion Marina SCHUSTER:

Mit großer Sorge verfolgen wir, wie sich das dramatische Schicksal der Zivilisten und die humanitäre Katastrophe in Syrien zunehmend verschärft: Mehr als zwei Millionen Syrer mussten mittlerweile aus ihrem vom Krieg verwüsteten Land fliehen, außerdem gibt es bereits über 4 Millionen Binnenflüchtlinge. Ihnen müssen wir helfen - auch hier in Deutschland. Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt daher das Engagement der Bundesregierung für die dramatische Flüchtlingssituation in der Region und dringt auf die zügige Aufnahme der 5000 Schutzbedürftigen, deren Einreise nach Deutschland bereits zugesichert wurde. Dabei geht unser Aufruf an die Länder, geeignete Unterkünfte für Schutzbedürftige aus den Kriegsregionen zur Verfügung zu stellen. Wir appellieren aber auch an unsere europäischen Partner, Solidarität zu zeigen und ebenfalls Flüchtlinge aufzunehmen. Deutschland hat gemeinsam mit Schweden zwei Drittel aller syrischen Flüchtlinge aufgenommen, die in Europa Schutz gefunden haben. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unter Dirk Niebel hat seit 2011 Mittel in Höhe von 119,73 Millionen Euro bereitgestellt, das Auswärtige Amt unter Guido Westerwelle gar 304,63 Millionen Euro. Diese Mittel fließen nicht nur nach Syrien, sondern auch an diejenigen Länder, die massive Flüchtlingsströme zu verkraften haben: Libanon, Jordanien, Irak, Türkei. Damit ist Deutschland nach den USA der zweitgrößte Geber humanitärer Hilfe. Zuletzt konnten wir gestern gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Treuhandfonds für den Wiederaufbau Syriens auflegen und diesen mit erheblichen Mitteln ausstatten.

Download der gesamten Pressemitteilung im PDF-Format:
662-schuster-syrien.pdf

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